Im 19. Jahrhundert wurde das letzte Exemplar in Deutschland erschossen. Danach galt der Bartgeier im Alpenraum mehr als 100 Jahre lang als ausgerottet. Wiederansiedlungen waren erst 2021 in Bayern erfolgreich – inklusive Ausflug in den Norden.
Tierschutzverein Mechernich e.V.
Den Tieren eine Stimme geben
Im 19. Jahrhundert wurde das letzte Exemplar in Deutschland erschossen. Danach galt der Bartgeier im Alpenraum mehr als 100 Jahre lang als ausgerottet. Wiederansiedlungen waren erst 2021 in Bayern erfolgreich – inklusive Ausflug in den Norden.
Die moderne Landwirtschaft hat dazu geführt, dass er sein natürliches Zuhause - und damit Lebensräume sowie Nahrung - mehr und mehr einbüßen musste. Seit Jahrzehnten gehen die Bestände deswegen dramatisch zurück.
In diesen Tagen endet sein Winterschlaf, in dem es das letzte halbe Jahr verbracht hat. Im großen Familienverband von bis zu 20 Tieren zieht es sich dafür in seine weitläufigen und metertiefen Höhlen zurück – geschützt vor Feinden.
Die Rückenpanzer, die sie bei ihren fünf Häutungsstadien einmal pro Jahr abwirft, finden Spaziergänger im Sand. So wächst regelmäßig ein neuer, größerer Panzer. Aber sie kann noch viel mehr, um sich optimal an das Leben im Watt anzupassen.
Je höher, desto besser: Gämsen springen sogar in Hochlagen mühelos mehrere Meter hoch oder weit, auch Geschwindigkeiten bis zu 50 Kilometer pro Stunde sind selbst für die Kleinsten kein Problem. Sie sind an das Leben im Gebirge perfekt angepasst.
Der Kopfschmuck des weltweit kleinsten Wildschafes kann – zumindest auf männlicher Seite - imposante Ausmaße annehmen. Mit dem Wolf können Widder es in der Regel trotzdem nicht aufnehmen. Mehr über die seltene Wildart lesen Sie hier.
Herr Reiner Bauer
Ginsterweg 7
53894 Mechernich