Tierschutzverein Mechernich e.V.
Den Tieren eine Stimme geben
Beliebt sind Hornissen – im Gegensatz zu Bienen oder Hummeln – nicht unbedingt. Sie sind relativ groß und haben den Ruf, ohne Grund zuzustechen. Dabei sind sie absolut friedfertige Insekten, die Konflikten aus dem Weg gehen. Ihrem Nest sollte man sich aber nicht nähern.
Im Flug sind sie blitzschnell und wendig, so dass ihre Beute in vielen Fällen keine Chance hat. In Deutschland sind drei Arten als Brutvögel zuhause, zwei weitere schauen regelmäßig als Zug- und Wintergäste vorbei.
Ihr anhaltender Appetit auf Blattläuse ist für Gärtner tatsächlich ein Glücksfall: Marienkäfer können so manch geliebte Zierpflanze auf natürlichem Weg von Schädlingen befreien. In Deutschland treffen wir vor allem auf drei Unterarten.
Er gehört zu den größten Vögeln, baut riesige Nester und gilt als Mäuse- und Froschjäger. Seiner Beliebtheit schadet das nicht, im Gegenteil: Zahlreiche Mythen ranken sich um den so genannten Klapperstorch. So gilt es als gutes Zeichen, ihn oder sein Nest zu sehen.
Im 19. Jahrhundert wurde das letzte Exemplar in Deutschland erschossen. Danach galt der Bartgeier im Alpenraum mehr als 100 Jahre lang als ausgerottet. Wiederansiedlungen waren erst 2021 in Bayern erfolgreich – inklusive Ausflug in den Norden.
Die moderne Landwirtschaft hat dazu geführt, dass er sein natürliches Zuhause - und damit Lebensräume sowie Nahrung - mehr und mehr einbüßen musste. Seit Jahrzehnten gehen die Bestände deswegen dramatisch zurück.
Inhaltlich verantwortlich i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV:
Herr Reiner Bauer
Ginsterweg 7
53894 Mechernich

