Tierschutzverein Mechernich e.V.
Den Tieren eine Stimme geben
Bonn, 14.10.2011
Im Bundesrat wird heute final über einen Antrag Thüringens zur Schaffung einer einheitlichen Regelung zur Unterbringung von Fundtieren abgestimmt. Der federführende Ausschuss für Agrarpolitik und Verbraucherschutz sowie der Rechtsausschuss empfehlen die Annahme des Antrags. Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landestierschutzverband in Thüringen begrüßen die Initiative und erwarten partei- und länderübergreifende Zustimmung.
> Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes vom 14.10.2011
Bonn, 14.10.2011
Im Bundesrat wurde heute positiv über einen Antrag Thüringens zur Schaffung einer einheitlichen Regelung zur Unterbringung von Fundtieren abgestimmt. Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landestierschutzverband in Thüringen begrüßen die Entscheidung des Bundesrates. Die Länder fordern die Bundesregierung damit auf, eindeutige gesetzliche Grundlagen zur Unterbringung von Fundtieren zu schaffen. "Wir erwarten, dass die Bundesregierung dieses Votum aus dem Bundesrat zügig umsetzt. Wir stehen für Gespräche bereit", kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, die heutige Entscheidung. Und erklärt gemeinsam mit Gerd Fischer, Vorsitzendem des Landestierschutzverbandes Thüringen: "Die Tierheime übernehmen mit der Fundtierbetreuung eine staatliche Aufgabe, ohne dafür eine kostendeckende Erstattung zu bekommen. Das ist eine der Hauptursachen dafür, dass viele Tierheime in Existenznot sind. Die kommunalen Spitzenverbände verweigern eine bundesweit einheitliche Regelung. Also muss der Gesetzgeber handeln."
> Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes vom 14.10.2011
Mechernich, 30.10.2011
Tierschutzverein Mechernich e.V. fordert Reform des Bundesjagdgesetzes
Anlässlich des StHubertustags am 3. November gedenken und danken auch in diesem Jahr die Jäger wieder ihrem SchutzheiligenIn den Messen sie können sich den kirchlichen Segen für ihr Töten von Millionen Wildtieren und Hunderttausenden Hunden und Katzen geben lassen.
Anlässlich des St. Hubertustags fordert der Tierschutzverein Mechernich die Kirchen auf, sich nicht länger in den Dienst des Tötens zu stellen. Zugleich appelliert er an die Politik, das Bundesjagdgesetz endlich an die Belange des Tier- und Naturschutzes und neue gesellschaftsethische Ansprüche anzupassen.
Mechernich, 01.11.2011
Anlässlich des am 06. November beginnenden dreitägigen islamischen Opferfestes (Kurban Bayrami) appelliert der Tierschutzverein Mechernich an die muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, Tiere nur nach vorheriger Betäubung zu schlachten.
Die Tierschützer lehnen jedes Schlachten ohne Betäubung (Schächten) strikt ab, da es aus Sicht des Tierschutzes mit erheblichen und vermeidbaren Qualen für die Tiere verbunden ist. Schächten ist grundsätzlich verboten, Ausnahmeregelungen von diesem Verbot sind an strenge Genehmigungsverfahren sowie strikte Auflagen geknüpft.
Bonn, 21.11.2011
Der Deutsche Tierschutzbund hat gegen einen Schlachtbetrieb in Haren (Niedersachsen) eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Osnabrück wegen Tierquälerei gestellt. Verdeckt gedrehtes Filmmaterial, das dem Verband zugespielt wurde, dokumentiert gravierende Missstände und Verstöße gegen das Tierschutzgesetz. Mitarbeiter des Betriebes misshandelten verletzte Schweine und Rinder beim Transport und bei der Schlachtung: Schweine werden gewaltsam auf den Hänger bugsiert, gezogen, geworfen, mit dem Elektrotreiber malträtiert, Rinder am Schwanz aus dem Stall gezogen und mit einer Seilwinde auf den Transporter geschleift. Bis zur Schlachtung blieben die Tiere trotz ihrer Verletzungen teilweise stundenlang auf dem Anhänger liegen, ohne Wasser und ohne Einstreu. Auch die Schlachtung wurde stümperhaft durchgeführt. Der Verband fordert eine zügige Aufklärung und harte Strafen und weist auf die systemimmanenten Probleme hin.
> Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes vom 21.11.2011
Bonn, 28.02.2013
Schon seit einigen Jahren unterstützt Rentner Peter Schmitz den Mechernicher Tierschutzverein durch Benefiz-Radtouren. Im Sommer 2012 startete er erneut zu einer 1400-Kilometer-Fahrt: Start war die Fressnapf-Filiale in Memmingen, Ziel war die Zentrale der Fressnapf-Klinger GmbH in Erftstadt-Lechenich, wo die Firma und Sponsor Jacky Klinger den Power-Radfahrer nach 67 Stunden und 28 Minuten mit einem Fest empfingen.
> Artikel aus der Zeitschrift "du und das tier" vom 28.02.2013
Mechernich, 12.01.2012
Die Vorlage des Arbeitsberichtes für das Jahr 2011 durch den Tierschutzverein Mechernich nahm der Kölner Stadt-Anzeiger zum Anlass, über die mangelnde Kostenerstattung für die Aufnahme von Tieren durch die Kommunen und dem Kreis Euskirchen zu berichten.
Mechernich, 20.04.2012
Betagte Tiere sind schwer vermittelbar. Deshalb denkt man in Mechernich darüber nach, die Steuer für Hunde, die ein gewisses Alter erreicht haben, zu senken oder gar komplett zu streichen. Vorbild ist die Stadt Jülich.
Mechernich, 27.04.2012
Nennen wir die Miezekatze der Einfachheit halber einmal Susi. Ob sie überhaupt einen Namen hat, ist unbekannt, und man kann durchaus unterschiedlicher Meinung darüber sein, ob der Freitag, 13. April, für Susi ein Unglückstag war oder nicht. Einerseits ist es für niemanden sonderlich lustig, Opfer eines Verkehrsunfalls zu sein. Andererseits hat Susi richtig Schwein gehabt. Denn die Miezekatze war zwar an besagtem Freitag von einem Auto angefahren worden, hatte den Zusammenprall aber wie durch ein Wunder überlebt - und das, einer Zeugenaussage zufolge, ohne größere Blessuren davongetragen zu haben.
Der Spoiler eines BMW war da weniger robust. Durch die Karambolage hatte das aerodynamische Bauteil - das bei Autos den Auftrieb verringern soll, aber im Fall eines Zusammenpralls bei Katzen das Gegenteil bewirkt - einige Schrammen abbekommen. Susi war durch die Luft gewirbelt worden, und der Spoiler war im Eimer. "Die Schadenshöhe soll angeblich bei 400 Euro liegen", so Reiner Bauer. Und die soll nun der Mechernicher Tierschutzverein als Betreiber des Tierasyls berappen.
Mechernich, 26.06.2012
Noch immer erleiden Millionen von Tieren Höllenqualen bei Tiertransporten. Unbegrenzte Transportzeiten, qualvolle Enge, drückende Hitze und unerträglicher Durst - so sieht die Realität bei Transporten lebender Tiere in Europa nach wie vor aus. Anlässlich des Aktionstages gegen Tiertransporte am 1. Juli fordert der Tierschutzverein Mechernich e.V., die grauenhaften Zustände zu beenden. Die angekündigte Überarbeitung der EU-Transportvorschriften hinsichtlich der Transportzeiten und Ladedichten muss kompromisslos an den Bedürfnissen der Tiere ausgerichtet sein und endlich zu einer Verbesserung aus Tierschutzsicht führen, so der Verein weiter.
Mechernich, 29.08.2012
Die Fressnapf Klinger GmbH unterstützte die diesjährige Benefiz-Radtour des Kaller Peter Schmitz zugunsten des Tierheimes Mechernich.
Zugunsten des Mechernicher Tierheimes saß der Kaller Peter Schmitz erneut mehr als 1.400 Kilometer im Fahrradsattel. Am 23. Juni startete der sportliche Tierfreund seine Benefiztour bei der Fressnapf Klinger GmbH in Memmingen/Allgäu, am 7. Juli erreichte er nach 67 Stunden und 28 Minuten reiner Fahrzeit und um vier Kilogramm Körpergewicht leichter sein Ziel, die Zentrale der Fressnapf Klinger GmbH in Erftstadt-Lechenich.
Beim „Tag der offenen Tür“, der kürzlich im Mechernicher Tierheim stattfand, überreichten Schmitz und Sponsor Jacky Klinger nun die stolze Summe von 5.000 Euro an Reiner Bauer, Vorsitzender des Tierschutzvereins Mechernich. Die Fressnapf Klinger GmbH unterstützte die Aktion mit Geld- und Sachspenden sowie einem großen Fest auf dem Firmengelände in Erftstadt-Lechenich. Mit dem Geld kann der Tierschutzverein Mechernich dringend erforderliche Reparaturen an rund 100 Metern Zaun vornehmen.
Mechernich, 03.01.2013
Mechernicher Tierschutzverein legt Jahresbericht 2012 vor - Immer mehr Menschen geben Tiere aus finanziellen Gründen ab - Tierheim kann nicht alle Tiere aufnehmen - Vermittlungshilfe als Alternative
Im Jahr 2012 haben sich erneut die Fälle dramatisch verstärkt, in denen Besitzer ihre Tiere aus finanziellen Gründen abgeben wollten. Das berichtet der Leiter des Mechernicher Tierschutzvereins Reiner Bauer jetzt in seinem Jahresbericht. "Um alle die Tiere auf nehmen zu können müsste unser Tierheim doppelt so groß sein - und selbst dies würde dann auch noch nicht reichen", so Bauer. In solchen Fällen böte der Mechernicher Verein dann die so genannte Vermittlungshilfe an, unter anderem auch über die Notfallseite der Internetpräsenz www.tierheim-mechernich.de. Insgesamt konnten so im vergangenen Jahr 30 Hunde und 48 Katzen privat vermittelt werden.
Mechernich, 04.01.2013
Reiner Bauer legt Arbeitsbericht 2012 des Tierschutzvereins Mechernich vor und beklagt, dass etliche Tierheime in Deutschland kurz vor dem finanziellen Kollaps stünden
Der Vorsitzende des Tierschutzvereins Mechernich, Reiner Bauer, hat jetzt seinen Arbeitsbericht für das Jahr 2012 vorgelegt. Auf dem Gelände des Tierheims in Mechernich wurde 2012 der Gastank auf einen neuen Stellplatz umgesetzt, da der alte Platz, an dem der Gastank 19 Jahre gestanden hatte, vom TÜV bemängelt worden war. Weiterhin wurde eine neue Zaunanlage am Pferdestall in Richtung Bahnseite errichtet. "Im nächsten Jahr besteht unser Tierheim schon 20 Jahre, und wir haben damit begonnen, die Tierunterkünfte neu und farblich zu gestalten", so Reiner Bauer. Die gesamten Holzanlagen im Außenbereich des Tierheimes wurden bereits neu gestrichen. In den Hundefreiläufen mussten für 7.000 € beschädigte Zäune erneuert werden.
Mechernich, 18.01.2013
ENGAGEMENT Der Tierschutzverein und sein Heim feiern Jubiläum – 1,75 Millionen Euro aufgewendet
Mechernich. Ein Glückwunsch an die Rekordhalterin kommt einem nicht über die Lippen. Stacey lebt seit über siebeneinhalb Jahren im Mechernicher Tierheim. Am 23. August 2005 wurde der Staffordshire-Terrier aus Euskirchen aufgenommen. Auf eine längere Verweildauer in dem Tierasyl in Burgfey hat es noch kein Vierbeiner gebracht. Stacey war und ist aufgrund der Einstufung ihrer Rasse als Kampfhund nicht vermittelbar. Aber in Mechernich gehen tierliebende Menschen wie Maria Höhn immerhin jeden Tag mit der etwa elfjährigen Hündin ein paar Stunden spazieren. Weiß der Himmel, was aus Stacey geworden wäre, wenn es 2005 das ierheim nicht gegeben hätte.
Inhaltlich verantwortlich i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV:
Herr Reiner Bauer
Ginsterweg 7
53894 Mechernich

