Tierschutzverein Mechernich e.V.

Den Tieren eine Stimme geben

Das Tagebuch zur Benefiz-Radtour 2012
von Peter Schmitz

Start: 8.55 Uhr. Schuld am späten Start war diesmal nicht der Bäcker, sondern das Wetter.

Aus dem Kaiserwetter der letzten beiden Tage ist heute anfangs Regenwetter geworden. Aber nach einigen Kilometern (ab Ingolstadt) war es wieder trocken.

Heute Morgen habe ich kurzfristig die Route geändert. Ein Insider hat mir empfohlen, nicht den Donauradweg zu fahren. Denn bei Regen fährt sich der naturbelassene Untergrund wie Kleister.

Daher bin ich in Ingolstadt auf den Schambachtalradweg gewechselt. Es handelt sich um eine Trasse auf einer stillgelegten Bahnstrecke. Der Radweg ìst sehr gut befahrbar und endet in Riedenburg am Main-Donau-Kanal. Anscheint hat ein(e) Kater/Katze von der Benefiz-Radtour erfahren und saß am Wegrand.

Von Riedenburg ging es vorbei am Main-Donau-Kanal bis Dietfurt und dann weiter an der Altmühl entlang. Um 15.45 Uhr war ich in Kinding und stand kurze Zeit später schon unter der wohlverdienten Dusche.

Zurückgelegte Strecke: 109 Kilometer. Morgen gehts weiter an der Altmühl entlang.

Start um 8.24 Uhr, Sonntags liefert der Bäcker die Semmel später.

Heute Morgen lief es ausgezeichnet. Bereits um 11.00 Uhr war ich in Donauwörth.

Wer glaubt, dass der Donauradweg nur flach ist, erlebt ab jetzt auch Steigungen. Am Fluss vorbei fährt man auf flachen geschotterten Wegen. Teilweise hat man es mit dem Schotter zu gut gemeint, dann kann es auch gefährlich werden.

Aber immer, wenn der Radweg sich vom Fluss entfernt, wird es hügelig und auch steil. Kurz nach 12.00 Uhr saß ich in Marxheim im Biergarten. Nach zwei alkoholfreien Bier ging es weiter über Neuburg (Foto) nach Weichering (kurz vor Ingolstadt).

Bereits um 15.15 Uhr stand ich unter der Dusche. Danach fühlte ich mich um Jahre jünger.
Fahrleistung heute 112 Kilometer.

Morgen werde ich die Donau verlassen.

Start um 9.07 Uhr von der Fressnapf-Filiale in Memmingen.

Nach 4 Kilometern ging es direkt auf den Iller-Radweg Richtung Donau. Der Weg ist naturbelassen, d. h. festgefahrener Boden mit vielen Schlaglöchern. Ab Kellmünz wurde es besser.

Bereits um 12.00 Uhr war ich in Ulm an der Donau. Teer und gut befahrbarer Naturboden wechseln sich nun ab. In Ulm floss die Donau noch. Später wird sie, bedingt durch Staustufen, zu einem stehenden Gewässer.

Um ca. 15.00 Uhr war ich vor Gundelfingen und hatte 99 Kilometer für den ersten Tag auf der Uhr. In einem Gasthof habe ich ein nettes Zimmer gefunden.

Den heutigen Ruhetag habe ich genossen, dabei Memmingen erkundet und einiges von der Stadt gesehen.

Lohnenswert sind u. a. das Siebendächerhaus, das Kemptener Tor, die Vierflügelanlage des Antonierhauses (Antonierorden) und das Renaissance-Rathaus. Das Siebendächerhaus diente früher den Gerbern zum Trocknen der Häute.

Zwischendurch war ich in der Memminger Fressnapf-Filiale. Hier fällt Samstag gegen 9.00 Uhr der Startschuss. Ab dann läuft auch das GPS und alle können meine Route verfolgen.

p039 1 00Heute war lediglich die Anreise mit der Bahn zum Startort Memmingen. Übernachten werde ich im ''Weissen Ross''. Morgen schaue ich mir die Stadt an und genieße den freien Tag.

Im Zug überraschte mich ein sieben Wochen altes Katzenbaby. Es lief herum und war bei allen der King. In Bingen musste Mieze in die Transportbox, da für Sie und Frauschen die Fahrt beendet war. Bestimmt ein aufregender Tag im jungen Katzenleben !