Tierschutzverein Mechernich e.V.


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Ein Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers, Euskirchen-Eifel, vom 10.03.2016

"Animal Hoarding" Veterinäramt befreit 27 verwahrloste Tiere in Euskirchen

Foto: pp / Kölner Stadt-Anzeiger vom 10.03.2016

Mitarbeiter des Veterinärmt in Euskirchen haben 27 Tiere aus einer Wohnung in Bürvenich befreit.

Dabei handelte es sich um einen besonders schweren Fall von "Animal Hoarding", dem krankhaften Horten von Tieren.



Euskirchen -

Dr. Jochen Weins hat schon viel gesehen, was den unsachgemäßen Umgang mit Tieren angeht. Doch das Bild, das sich ihm und seinen Kollegen in einer Wohnung in Bürvenich bot, hat den Kreisveterinär nach eigenem Bekunden erschreckt. 21 Katzen, drei Hunde und drei Kaninchen befreiten Mitarbeiter des Kreises und des Mechernicher Tierheims aus der Wohnung. Offenkundig handelt es sich um einen besonders krassen Fall von "Animal Hoarding" (krankhaftes Horten von Tieren).
Die Zustände seien "unvorstellbar" gewesen, so Weins: "Der Boden in den Zimmern war mit einer dicken Schicht Kot bedeckt und kaum betretbar." Eine Katze habe wegen zahlreicher eiternder Wunden sofort eingeschläfert werden müssen. Die anderen Katzen wurden bei der Aufnahme im Tierheim erst einmal entwurmt und entfloht.

Tiere in keinem guten Zustand

Bei den Hunden handelt es sich um zwei kleine Malteser, deren normalerweise lockiges weiches Fell zu dicken Platten verfilzt war. Sie wurden komplett beziehungsweise zum Teil geschoren und mussten außerdem wegen eingewachsener Krallen und schlechter Zähne behandelt werden.

"Dem Rüden wurden zwölf Zähne gezogen", berichtet Tierpfleger Björn Hoss. Nach der Schur sei der kleine Kerl tagelang berührungsempfindlich gewesen, weil sich die Haut unter dem verfilzten Fell entzündet habe.

Der dritte Hund, ein etwa dreijähriger, reinrassiger Akita-Rüde, befindet sich in vergleichsweise gutem Zustand. Er sei auch mehr oder weniger regelmäßig im Dorf ausgeführt worden, wie Zeugen berichtet hätten.

Bewohnt wurde das Haus von einem Paar mittleren Alters und der Tochter, so der Kreisveterinär. Der Vermieter des Hauses hatte das Kreisveterinäramt informiert, weil ihn Nachbarn darauf aufmerksam gemacht hätten, dass sie die Leute seit Tagen nicht mehr gesehen hätten, aber in den Fenstern Katzen zu sehen seien. Weil die Familie nicht anwesend war, betraten die zur Hilfe gerufenen Tierschützer und Kreismitarbeiter das Haus mit Hilfe des Vermieters.

Lesen Sie den kompletten Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers vom 10.03.2016:

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Ein Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers, Euskirchen-Eifel, vom 08.03.2016

Tierschützer fordern Kastrationspflicht für freilaufende Katzen

Von Tom Steinicke

Geht es nach Tierschützern, sollten Freigänger-Katzen verpflichtend kastriert werden.


Foto: Steinicke

  • Tierheime platzen aus allen Nähten.
  • Aus einem Katzenpaar konnen in zehn Jahren 80 Millionen Nachkommen hervorgehen - auf Generationen verteilt.
  • Mit der Kastrationspflicht konne auch Geld gespart werden.


Kreis Euskirchen -

Martina Patterson hat die Krallen ausgefahren. Die Zülpicher Tierschutzerin macht sich für eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht fur Freigängerkatzen im Stadtgebiet stark. Tierschutzer, die gegen freilaufende Katzen kampfen ? Das ist keineswegs ein Widerspruch. . Wir haben hier in Zülpich zu viele Katzen, die kein richtiges Zuhause haben, sagt Patterson. Das sei ein echtes Leid fur die Tiere und das Wohl der Samtpfoten musse doch im Vordergrund stehen. "Ausserdem", so die Tierschützerin, "bedeutet es enorm viel Arbeit für die Ehrenamtler, die sich um die Katzen kümmern, und die Kosten fur Tierheime sind förmlich explodiert."

80 Millionen Nachkommen

Zudem sehen sich laut Patterson die Tierheime jedes Jahr mit einer neuen Katzenschwemme konfrontiert, weil die Besitzer ihre Tiere nicht kastrieren lassen und die ungewollten Katzenjungen im Tierheim abgeben. Die zum Teil große Zahl freilebender Katzen stelle die Städte und Gemeinden vor große Probleme. Das bestätigt auch Reiner Bauer, Vorsitzender des Tierschutzvereins Mechernich: "Im Mechernicher Tierheim verpflegen wir derzeit allein knapp 60 Katzen." Unkastrierte Katzen könnten sich zwei bis dreimal im Jahr fortpflanzen - bei vier bis sechs Jungen pro Wurf steige ihre Zahl schnell sprunghaft an. "Das Schicksal die-ser Tiere ist ungewiss, nicht selten können sie mangels Futter und Pflege nicht uberleben", so Bauer. Tierschutzer rechnen vor, dass aus einem einzigen Katzenpaar in zehn Jahren rein rechnerisch auf 80 Millionen Nachkommen hervorgehen können - auf Generationen verteilt.

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Bonn, 09.02.2015

Pressemeldung vom 09.02.2015

Gericht kippt Ende des Kükentötens in NRW - Bundesminister Christian Schmidt nun gefordert

Das Verwaltungsgericht (VG) Minden hat dem Land Nordrhein-Westfalen untersagt, per Erlass das Töten männlicher Eintagsküken zu verbieten. Laut Gericht hat der Bundesgesetzgeber im Tierschutzgesetz keine Ermächtigungsgrundlage für einen solchen Erlass geschaffen. Der Deutsche Tierschutzbund fordert Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt daher auf, schnell zu reagieren und das Tierschutzgesetz zu ändern. Nur so kann das Töten von ca. 45 Millionen lebensfähiger männlicher Küken in Deutschland beendet werden.

"Das Gericht bezweifelt nicht, dass es richtig ist, das Kükentöten zu beenden. Vielmehr hat die Bundesregierung ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Christian Schmidt kann das durch eine konsequente Gesetzesänderung gerade rücken. Der Bundeslandwirtschaftsminister hat mehrfach betont, dass er für die Kükentötung keinen vernünftigen Grund sieht. Herr Schmidt, es gibt keine Ausreden mehr", erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

Hintergrund Kükentötung

Spätestens seit im Jahr 2002 das Staatsziel Tierschutz in Kraft getreten ist, kann das Töten von Tieren aus rein wirtschaftlichen Gründen nicht mehr als "vernünftiger Grund" im Sinne des Tierschutzgesetzes gelten. Auch das Töten männlicher Eintagsküken ist damit spätestens seit 2002 klipp und klar verboten. Seither drängt der Deutsche Tierschutzbund verstärkt darauf, diese Küken-Massentötung zu verbieten und stattdessen auf Alternativen wie das Zweinutzungshuhn umzustellen.

Als Eintagsküken werden die Tiere lebend in eine Art Häcksler geworfen, wo sie von rotierenden Messern getötet werden. Erlaubt ist auch die Tötung mit CO2. Die getöteten Tiere werden zu Tierkörpermehl verarbeitet und verbrannt. Die wenigen in Deutschland mit Gas getöteten Tiere werden manchmal vom Zoo als Futtertiere abgenommen.

Mit freundlichen Grüßen
Presseabteilung
Deutscher Tierschutzbund e.V.
In der Raste 10
D-53129 Bonn
Tel: +49-(0)228-6049624
Fax: +49-(0)228-604964

Kreis Euskirchen, 08.10.2014

Ein Bericht der Kölnischen Rundschau vom 08.10.2014

JAGDGESETZ

77 wildernde Katzen geschossen

Von Manfred Reinnarth

Das Umweltministerium in NRW hat mit Hinweis auf ein „neues Ökologisches Jagdgesetz“ vor der üblichen Bekanntgabe die Zahlen abgeschossener Katzen veröffentlicht. Die Frist zur Stellungnahme endet am 14. Oktober.

7595 „wildernde Katzen“ sind laut NRW-Umweltministerium im Jagdjahr 2013/14 landesweit geschossen worden. Das Jagdjahr endet jeweils Ende März. Im Kreis Euskirchen sind von der
Unteren Jagdbehörde für diesen Zeitraum laut Kreis-Pressesprecher Walter Thomaßen 92 Katzen zur Jagdstrecke gemeldet worden. Laut Ministerium ist die Jagdstrecke für Katzen
nun erstmals nach Regierungsbezirken und Kreisen aufgeschlüsselt bekanntgegeben worden. Demnach gab es im Regierungsbezirk Köln mit 476 die wenigsten Abschüsse von Katzen. Die meisten Katzen seien in Borken geschossen worden: 1406 Tiere.

Lesen Sie den kompletten Bericht:

> der Kölnischen Rundschau vom 08.10.2013 (Internet)

> der Kölnischen Rundschau vom 11.03.2014 (.pdf-Datei)

Bonn, 11.09.2014

Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes vom 04.09.2014

NRW-Jagdgesetznovelle: Beginn der Jagd auf Blässhühner zeigt Irrsinn der Jagd auf

Die rot-grüne Landesregierung hat angekündigt, das Landesjagdgesetz noch im September in die politische Abstimmung zu geben. Aus Tierschutzsicht ist Eile geboten: Mit dem heutigen Beginn der Jagdzeit auf Blässhühner in Nordrhein-Westfalen werden Tausende Tiere ohne den gemäß Tierschutzgesetz notwendigen "vernünftigen Grund" sinnlos getötet. Dieses Beispiel steht stellvertretend für eine veraltete und geradezu irrsinnige Jagdgesetzgebung. Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landesverband Nordrhein-Westfalen fordern ein ökologisches, nachhaltiges und am Tierschutz ausgerichtetes Jagdrecht.

"Weder besteht für die Bejagung von Blässhühnern ein ökologischer Grund, noch werden die Tiere in irgendeiner Weise verwertet. Der Abschuss dient allein dazu die Schießwut der Jägerschaft zu befriedigen. Die Landesregierung muss jetzt liefern und derartige Auswüchse zukünftig unterbinden", so Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

Dr. Ralf Unna, Vize-Präsident des Landestierschutzverbandes Nordrhein-Westfalen, ergänzt: "Das Blässhuhn steht stellvertretend für die Absurdität der aktuellen Jagdgesetzgebung. Es macht bei vielen Tierarten schlicht überhaupt keinen Sinn, sie weiterhin zur uneingeschränkten Tötung freizugeben."

Die Tierschützer appellieren an die Landesregierung den im Koalitionsvertrag angekündigten "Paradigmenwechsel zur Nachhaltigkeit" bei der Jagd nun auch umzusetzen und damit ein Wahlversprechen einzulösen. Neben dem Verbot des Abschusses Zehntausender Katzen und Hunde, die jedes Jahr in NRW von Jägern getötet werden, stehen weitere wichtige Tierschutzforderungen an: Verbot der tierschutzwidrigen Totschlagfallen, der Bau- und der Beizjagd, ebenso wie die umstrittene Jagdhundeausbildung an lebenden Enten und Füchsen. Die Jagdzeiten müssen drastisch verkürzt werden und die Liste der jagdbaren Tierarten grundsätzlich überarbeitet werden.

Die Pressemitteilung als .pdf-Datei zum Ansehen / Downloaden:

> Pressemitteilung vom 11.09.2014

Bonn, 04.09.2014Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes vom 04.09.2014

Unterschriftenübergabe

115.000 Bundesbürger sagen „NEIN“ zur industriellen Intensivtierhaltung - Tierschutzkampagne Artgerecht fordert Gesetzesänderungen für Tiere in der Landwirtschaft

„So nicht !“, sagen immer mehr Bundesbürger zur herkömmlichen industriellen Intensivtierhaltung. Immer mehr Menschen wissen um die erschreckenden, gleichwohl „normalen“ Missstände in den Produktionsstätten, und damit steigt der Widerstand. 115.000 Personen aus ganz Deutschland haben die gemeinsame Aktion des Deutschen
Tierschutzbundes und des Kulturfestivals Tollwood „Artgerecht – Lasst die Tiere, wie sie sind“ unterschrieben.

Die Initiatoren der Aktion haben für die Übergabe der Unterschriften an den
Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt den richtigen Zeitpunkt gewählt: Die Agrarministerkonferenz, die am 5. September 2014 vor den Toren Berlins stattfindet. Wenn der Tagesordnungspunkt Tierschutz an der Reihe ist, sollte der Minister sich noch an das deutliche Votum der Verbraucher erinnern. Die Unterschriften wurden ihm – eindrucksvoll
inszeniert mit einem Käfig, in dem sich Schweine, Hühner und Rinder dicht an dicht drängen – von Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes und Stephanie Weigel, Leitung der Umweltabteilung von Tollwood übergeben.

Lesen Sie die komplette Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes:

> Pressemitteilung vom 04.09.2014

Bonn, 04.09.2014

Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes vom 04.09.2014

Agrarministerkonferenz in Potsdam:

Schlachtung trächtiger Tiere, Verstöße bei Tiertransporten und Kennzeichnung von Fleisch – Gesetzlich sanktionierte Tierqual ist Alltag in Deutschland, großer Handlungsbedarf besteht

Anlässlich der heutigen Agrarministerkonferenz (AMK) in Potsdam fordert der Deutsche Tierschutzbund klare Signale für mehr Tierschutz. Die Tagesordnung bietet laut Medienberichten mehrere Chancen: So hofft der Verband, dass die Forderung der Agrarminister von Niedersachsen und Baden-Württemberg, Christian Meyer und Alexander Bonde, Fleischprodukte mit Informationen zur Haltungsform besser zu kennzeichnen, ebenso durch die AMK angenommen wird, wie ein Schlachtverbot trächtiger Rinder. Die Länderagrarminister diskutieren auch über das Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP).

Der Deutsche Tierschutzbund appelliert an die Minister, gegen ein Unterlaufen von europäischen Tierschutz-Standards im Rahmen der Verhandlungen zu kämpfen. Gerade heute wurde eine von den Grünen in Auftrag gegebene Zusammenstellung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages veröffentlicht, wonach es massive Tierschutzverstöße im Bereich der Tiertransporte gibt. Das Thema muss intensiv auf der AMK diskutiert werden, fordert der Deutsche Tierschutzbund.

Lesen Sie die komplette Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes:

> Pressemitteilung vom 04.09.2014

Mechernich, 28.04.2014

Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes vom 28.04.2014

Tag gegen Tiertransporte: Tierquälerei auf Europas Straßen nimmt kein Ende

Anlässlich des heutigen Tages gegen Tiertransporte (1.7.) erinnert der Deutsche Tierschutzbund an die Qualen, die Tiere tagtäglich auf Europas Straßen erleiden müssen - ein Ende ist nicht in Sicht. Erst kürzlich hat die EU-Kommission angekündigt, dass sie derzeit keine Änderung der EU-Transport Verordnung plant. Der Verband kritisiert diese Haltung scharf, da eine Verbesserung der Verordnung in den Punkten Transportzeit und Ladedichte längst überfällig ist. Zudem werden die unzureichenden Bestimmungen nach wie vor zu wenig kontrolliert, Verstöße oft nicht konsequent genug geahndet.

"Dieses System funktioniert nur auf Kosten der Tiere: Die Tiere leiden unter der unerträglichen Enge in den Transportern, unter Hitze oder Kälte, quälendem Durst und Schmerzen aufgrund von Verletzungen", beschreibt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, die immer noch vorherrschenden katastrophalen Zustände. Mehr als 188 Millionen Tiere werden jährlich allein durch Deutschland transportiert, europaweit sogar mehr als 360 Millionen Tiere - Geflügel noch nicht einmal mit eingerechnet - und das sogar mehrfach in ihrem vergleichsweise sehr kurzen Leben: Wird ein Kalb zum Beispiel in Bayern geboren, kann es zum Mästen nach Niedersachsen und von dort aus zum Schlachten nach Nordrhein-Westfalen verfrachtet werden. Das Verfahren gibt es europaweit: So werden Tiere bspw. in Dänemark geboren, in Deutschland gemästet, um schließlich in Italien geschlachtet zu werden. Die Tiere sind dann oft tagelang unterwegs, mitunter sogar Wochen, denn es gibt keine zeitliche Begrenzung für die Transporte. Die Exporte nehmen immer weiter zu und durch die permanente Schließung von regionalen Schlachthöfen werden auch die Transportzeiten stetig länger.

Lesen Sie die komplette Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes:

> Pressemitteilung vom 01.07.2014


Mechernich, 28.04.2014

Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes vom 28.04.2014

Auf Achse und auf Video: Tierschutzbund-Motiv gegen Tiertransporte

Der Deutsche Tierschutzbund hat auf deutschen Autobahnen Unterstützung im Kampf gegen Tiertransporte: Ab sofort fahren LKWs mit dem Motiv „Mein Weg in den Tod ist die Hölle“ durch die Bundesrepublik. Ein Video-Podcast zeigt das „Making-of“ und die ersten Fahrten der LKW auf den Autobahnen. Milliarden Tiere werden jährlich über Europas Straßen gekarrt, der Deutsche Tierschutzbund fordert deutliche Verbesserungen bei Transportdauer, Ladedichte und ein Ende der Multidecktransporte.

„Die Fahrer berichten, dass viele Autofahrer den Daumen heben und die Aktion gut finden. Und das ist es, was wir erreichen wollen: aufmerksam machen auf Tiertransporte, die immer noch millionenfaches Tierleid bedeuten“, kommentiert Wolfgang Apel, Ehrenpräsident des Deutschen Tierschutzbundes und Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins. Er dankt gleichzeitig dem Unternehmen CCT-Logistik, welches die LKW kostenfrei für die Bedruckung zur Verfügung gestellt hatten. Und weiter: „Wir haben schon einiges erreicht, etwa das Transportsubventionen lebender Schlachtrinder in Nicht-EU-Länder gestoppt wurden, aber es gibt auch noch viel zu tun. Die EU-Verordnung muss bei den Punkten Transportzeit und Ladedichte verbessert werden. Wir brauchen eine Begrenzung der Transportzeit auf vier Stunden für nationale und acht Stunden für internationale Tiertransporte.“

Lesen Sie die komplette Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes:

> Pressemitteilung vom 28.04.2014

Den Video-Podcast und weitere Informationen finden Sie hier:

> www.tierschutzbund.de/kampagne-tiertransporte

Mechernich, 11.03.2014

Das Kreistierheim rückt näher

Die rot-grüne Landesregierung hat in den vergangenen Jahren viele Tierheime in NRW gefördert. Seit 2011 wurden jährlich Landesmittel bereitgestellt. Das Mechernicher Tierheim erhielt im vergangenen Jahr aus diesem Topf 38.000 Euro.

Mechernich.Mechernicher Tierheim hatte Gäste. Die Grünen-Landtagsabgeordnete Gudrun Zentis besuchte mit der Grünen-Kreissprecherin Nathalie Konias die Mechernicher Schutzstation für Tiere. Die Tierheime übernähmen in den Kommunen eine wichtige Funktion, begründete Zentis ihren Besuch. Begutachten wollte die Politikerin auch, wie die im vergangenen Jahr bereitgestellten Fördermittel eingesetzt worden sind.

Die rot-grüne Landesregierung habe in den vergangenen Jahren viele Tierheime in NRW gefördert, so Zentis. Seit 2011 wurden jährlich Landesmittel in Höhe von 500?Euro bereitgestellt. Das Mechernicher Tierheim erhielt im vergangenen Jahr aus diesem Topf 38?Euro. „Dieses Geld haben wir für die Fotovoltaik-Anlage und Fliesenarbeiten am Katzenhaus eingesetzt“, berichtete Reiner Bauer, Vorsitzender des Tierschutzvereins. Zusätzlich habe das Tierheim 1000 Euro für Katzenkastrationen vom Land bereitgestellt bekommen.

Lesen Sie den kompletten Bericht:

> der Kölnischen Rundschau vom 11.03.2014 (Internet)

> der Kölnischen Rundschau vom 11.03.2014 (.pdf-Datei)

Mechernich, 06.03.2014

Eine gute Lösung gefunden

Standortältester der Mechernicher Bleibergkaserne übergibt Katzen-Futterstation an den Tierschutzverein - Kastrations- und Chip-programm erfolgreich - Helfer zum Betreiben der Futterstation gesucht

Mechernich - "Die Lösung, die wir gemeinsam beschlossen hatten, ist wirkungsvoll", freute sich der Standortälteste der Mechernicher Bleibergkaserne, Oberstleutnant Dietmar Brüders, bei der Übergabe einer so genannten Katzen-Futterstation an Reiner Bauer, den Vorsitzenden des Tierschutzvereins Mechernich. Die Futterstation steht knapp außerhalb des umzäunten Militärgeländes.

Durch eine elektronisch speziell ausgerüstete Katzenklappe ist sie nur für Tiere zugänglich, die mit einem elektronischen Chip versehen wurden. Die Katzenstation wurde in der Schreinerei der Bleibergkaserne hergestellt, auch die weitere Wartung übernimmt die Bundeswehr. Das Futter stellt der Tierschutzverein, der auch dafür zuständig ist, die Futterstation regelmäßig zu befüllen.

Der Hintergrund: Im Sommer des vergangenen Jahres hatte eine wilde Katzenpopulation auf dem Kasernengelände so zugenommen, dass es Probleme gab. Da diese nahe der Truppenküche gefüttert wurden, bestanden zudem gesundheitliche Risiken durch mögliche Übertragungen. Ein Runder Tisch, zu dem Oberstleutnant Brüders Anfang September 2013 Vertreter der Stadt, Veterinäre, Ärzte und die Mechernicher Tierschützer eingeladen hatte, zeigte schnell Ergebnisse. Noch im selben Monat wurde die Katzenstation aufgestellt, derer sich insbesondere Sandra Hoekstra, die in der Truppenküche arbeitet, annahm. Dafür trat sie auch eigens dem Mechernicher Tierschutzverein bei.

Lesen Sie hier den kompletten Bericht der:

> Agentur ProfiPress vom 06.03.2014 (Internet)


> Agentur ProfiPress vom 06.03.2014 (.pdf-Datei)

Kreis Euskirchen, 25.01.2014

Am Rande der Legalität

Zahlreiche Kommunen im Kreis Euskirchen überweisen Fundtiere an Pflegestellen, die nicht über die gesetzlich vorgeschriebenen Qualifikationen verfügen. Einzig das Tierheim Mechernich erfüllt die Auflagen und könnte Abhilfe schaffen.

Alle elf Städte und Gemeinden des Kreises Euskirchen haben sich prinzipiell bereit erklärt mitzumachen, dennoch ist das angestrebte Kreistierheim noch nicht beschlossene Sache. Die Tücke steckt im Detail, Hauptknackpunkt ist einmal mehr das Geld. Das Kreisveterinäramt muss noch einige Fragen klären. Die Antworten sollen in einer Bürgermeisterkonferenz vorgelegt werden, die voraussichtlich im Februar über die Bühne gehen wird.

Das ist die Quintessenz einer Gesprächsrunde, an der am Donnerstag die Chefs der Ordnungsämter, einige Beigeordnete und die Leitung des Kreisveterinäramtes teilnahmen. Über den Verlauf des Treffens im Kreishaus wurde zwar Stillschweigen vereinbart. Dennoch sickerte durch, wohin die Reise in Sachen Kreistierheim gehen könnte. Dass eine Lösung schleunigst gefunden werden muss, ist nach Erkenntnissen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ unbestritten.

Lesen Sie den kompletten Bericht des

> Kölner Stadt-Anzeigers vom 25.01.20914 im Internet

> Kölner Stadt-Anzeigers vom 25.01.2014 als .pdf-Datei

Mechernich, Januar 2014

Tierheim-Bilanz zum Jubiläumsjahr

Tierschutzverein Mechernich legt Jahresbilanz 2013 vor - Vertragsverlängerung mit der Stadt bis 2030 – Erneut mehr Fälle wegen finanzieller Engpässe bei den Tierhaltern – Umsetzen der Kreisauflagen – Entscheidung über Kreistierheim soll im April fallen

Das zurückliegende Jahr brachte für den 1988 gegründeten Mechernicher Tierschutzverein gleich zwei Jubiläen mit sich: das 20-jährige Bestehen des Tierheimes und die Vereinsgründung vor 25 Jahren. Zugleich besiegelten Tierschützer und Stadt ihre Zusammenarbeit, denn mit der Zustimmung des Mechernicher Stadtrates wurde der Vertrag für das Mechernicher Tierheim in Burgfey bis zum Jahr 2030 verlängert. Im Rahmen der Vertragsunterzeichnung lobte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick sowohl die hervorragende Arbeit der Mannschaft um den Tierschutzvereins-Vorsitzenden Reiner Bauer als auch das „sehr gedeihliche Miteinander“ von Stadt und Tierschützern.

Wie umfassend deren meist ehrenamtliches Engagement in der Tat ist, belegt nun einmal mehr der Jahresbericht 2013. „Auch im vergangenen Jahr haben wiederum die Fälle zugenommen, in denen Besitzer ihre Tiere aus finanziellen Gründen abgeben mussten“, berichtet Reiner Bauer.Insgesamt wurden im zurückliegenden Jahr 179 Katzen, 103 Hunde, 15 Zwergkaninchen, zehn Tauben, zwei Farbmäuse, eine Schildkröte, eine Schwalbe, eine Kornnatter, eine Wachtel und eine Rabenkrähe aufgenommen.

Lesen Sie hier den kompletten Bericht:

> der Agentur ProfiPress vom 02.01.2014 (Internet)


> der Agentur ProfiPress vom 02.01.2014 (.pdf-Datei)

> des Tierschutzvereins Mechernich (.pdf-Datei)


Kreis Euskirchen / Mechernich, 20.12.2013

Fünf Jahre erfolgreiche Katzenkastration

Kreisveterinäramt, Stadt und Tierschutzverein Mechernich arbeiten erfolgreich zusammen - 46 Mechernicher Streuner in diesem Jahr kastriert

Herrenlose Hauskatzen, die herumstreunen, krank sind und sich unkontrolliert vermehren, sind ein Problem, das auch die Stadt Mechernich kennt. "Katzenplagen" gibt es laut Johannes Schnichels, zuständiger Fachbereichsleiter bei der Stadt Mechernich, vor allem auf dem Gelände der Bleiberg-Kaserne und im Bereich Marienau sowie in anderen Ortsrandlagen. "Die Tiere werden immer dort zum Problem, wo sie gefüttert werden", so Schnichels. Für die Tierliebe der zweibeinigen Futterspender zeigt er indes Verständnis: "Die Leute meinen es gut."

Da die Tiere so verwildert sind, dass sie in menschlicher Obhut - sei es Tierheim oder Privatwohnung - nicht mehr artgerecht gehalten werden könnten, hat das Kreisveterinäramt in Zusammenarbeit mit den Ordnungsämtern der Kommunen und den Tierschutzvereinen vor fünf Jahren eine Regelung getroffen, die als vorbildlich angesehen werden kann und bundesweit einzigartig ist, wie Walter Thomaßen, Pressesprecher des Kreises Euskirchen, informiert.

Lesen Sie hier den kompletten Bericht:

> der Agentur ProfiPress vom 20.12.2013 (Internet)

> der Agentur ProfiPress vom 20.12.2013 (.pdf-Datei)


Kreis Euskirchen, 03.08.2013

Kreis bekommt zentrales Tierheim

Im kommenden Jahr soll im Kreis ein zentrales Tierheim eröffnet werden. Alle sechs Vereine und Heime im Kreis sind damit einverstanden, dass Aufnahme und Suche von Tieren demnächst nur noch über das Tierheim Mechernich laufen.

Der beim Kreis zuständige Geschäftsbereich II (GB II) entwickelte ein Modell für ein solches Kreistierheim und stellte dies vor einiger Zeit Tierschutzvereinen und Tierheimvertretern vor. Am Ende, so betonte auf Anfrage Walter Wolff vom GB II, „haben alle sechs Vereine und Heime unterschrieben, dass sie mit diesem Konzept einverstanden sind“. Mit im Boot sind die Tierheime in Mechernich-Burgfey und in Kall.

Arbeitsgruppe gebildet

Den Anlass hatte laut Wolff das Auslaufen des bisherigen Vertrages mit dem Tierheim Mechernich geliefert. Der Kreis stellte seinen Lösungsvorschlag bereits im vergangenen Jahr den Ordnungsämtern der Kommunen vor, die schließlich eine Arbeitsgruppe bildeten, die die Vorstellungen weiter ausarbeitete. Am Ende lag eine Art „Leistungsbeschreibung für ein Kreistierheim“ auf dem Tisch, wie Wolff sagte.

Lesen Sie hier den kompletten Bericht:

> Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers vom 03.08.2013 (Internet)

> Kommentar aus dem Kölner Stadt-Anzeiger vom 03.08.2013 (Internet)

> Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers vom 03.08.2013 (.pdf-Datei)

> Kommentar aus dem Kölner Stadt-Anzeiger vom 03.08.2013 (.pdf-Datei)


Bonn, 26.06.2013

Eine Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes e.V.

Saarland vor Einführung der Tierschutz-Verbandsklage

Nach Bremen, Hamburg und Nordrhein-Westfalen will das Saarland als viertes Bundesland die Tierschutz-Verbandsklage einführen. Der Landtag berät einen entsprechenden Gesetzesentwurf der Landesregierung am Mittwoch in zweiter Lesung. Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landesverband Saarland begrüßen diesen Schritt ausdrücklich. Die bundesweite Einführung dieses Instruments ist aus Sicht der Verbände damit nicht mehr aufzuhalten. Um für einheitliche Rechtsverhältnisse in ganz Deutschland zu sorgen, müsse jetzt auch die Bundesregierung einen entsprechenden Gesetzentwurf vorlegen. Im Saarland soll es künftig auch einen Landesbeauftragten für Tierschutz geben.

Die komplette Pressemitteilung als .pdf-Datei zum > Download

Mechernich, 23.04.2013

Tierheim künstlerisch aufgepeppt

Aktion der Bonner Künstler Simon Horn und Stefan Vogt wird beim „Maifest“ der Öffentlichkeit vorgestellt – Trödel, Verlosung, Leckereien und ein Konzert mit „Rainer Wahnsinn“

Das Mechernicher Tierheim in Burgfey feiert am Sonntag, 5. Mai, von 11 bis 17 Uhr sein Maifest. Höhepunkte sind die Vorstellung des künstlerisch neugestalteten Tierheims und der Auftritt der Mechernicher Sacro-Pop-Band „Rainer Wahnsinn“ gegen 13.30 Uhr.

> Bericht der Agentur ProfiPress vom 23.04.2013

Mechernich, 04.03.2013

Tierheim besteht seit 20 Jahren

Ein Glückwunsch an die Rekordhalterin kommt einem nicht über die Lippen. Stacey lebt seit über siebeneinhalb Jahren im Mechernicher Tierheim. Am 23.August 2005 wurde der Staffordshire-Terrier aus Euskirchen aufgenommen. Auf eine längere Verweildauer in dem Tierasyl in Burgfey hat es noch kein Vierbeiner gebracht. Stacey war und ist aufgrund der Einstufung ihrer Rasse als Kampfhund nicht vermittelbar. Aber in Mechernich gehen tierliebende Menschen wie Maria Höhn immerhin jeden Tag mit der etwa elfjährigen Hündin ein paar Stunden spazieren. Weiß der Himmel, was aus Stacey geworden wäre, wenn es 2005 das Tierheim nicht gegeben hätte.

> Ein Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers vom 04.03.2013 (Internet)

> Ein Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers vom 04.03.2013 (.pdf-Datei)

Bonn, 28.02.2013

Benefiztour für neuen Zaun

Schon seit einigen Jahren unterstützt Rentner Peter Schmitz den Mechernicher Tierschutzverein durch Benefiz-Radtouren. Im Sommer 2012 startete er erneut zu einer 1400-Kilometer-Fahrt: Start war die Fressnapf-Filiale in Memmingen, Ziel war die Zentrale der Fressnapf-Klinger GmbH in Erftstadt-Lechenich, wo die Firma und Sponsor Jacky Klinger den Power-Radfahrer nach 67 Stunden und 28 Minuten mit einem Fest empfingen.

> Artikel aus der Zeitschrift "du und das tier" vom 28.02.2013

Mechernich, 18.01.2013

In 20 Jahren 6926 Tiere aufgenommen

ENGAGEMENT Der Tierschutzverein und sein Heim feiern Jubiläum – 1,75 Millionen Euro aufgewendet

Mechernich. Ein Glückwunsch an die Rekordhalterin kommt einem nicht über die Lippen. Stacey lebt seit über siebeneinhalb Jahren im Mechernicher Tierheim. Am 23. August 2005 wurde der Staffordshire-Terrier aus Euskirchen aufgenommen. Auf eine längere Verweildauer in dem Tierasyl in Burgfey hat es noch kein Vierbeiner gebracht. Stacey war und ist aufgrund der Einstufung ihrer Rasse als Kampfhund nicht vermittelbar. Aber in Mechernich gehen tierliebende Menschen wie Maria Höhn immerhin jeden Tag mit der etwa elfjährigen Hündin ein paar Stunden spazieren. Weiß der Himmel, was aus Stacey geworden wäre, wenn es 2005 das ierheim nicht gegeben hätte.

> Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers vom 18.01.2013


Mechernich, 04.01.2013

74 Hunde, 171 Katzen und eine Ratte fanden neues Zuhause

Reiner Bauer legt Arbeitsbericht 2012 des Tierschutzvereins Mechernich vor und beklagt, dass etliche Tierheime in Deutschland kurz vor dem finanziellen Kollaps stünden

Der Vorsitzende des Tierschutzvereins Mechernich, Reiner Bauer, hat jetzt seinen Arbeitsbericht für das Jahr 2012 vorgelegt. Auf dem Gelände des Tierheims in Mechernich wurde 2012 der Gastank auf einen neuen Stellplatz umgesetzt, da der alte Platz, an dem der Gastank 19 Jahre gestanden hatte, vom TÜV bemängelt worden war. Weiterhin wurde eine neue Zaunanlage am Pferdestall in Richtung Bahnseite errichtet. "Im nächsten Jahr besteht unser Tierheim schon 20 Jahre, und wir haben damit begonnen, die Tierunterkünfte neu und farblich zu gestalten", so Reiner Bauer. Die gesamten Holzanlagen im Außenbereich des Tierheimes wurden bereits neu gestrichen. In den Hundefreiläufen mussten für 7.000 € beschädigte Zäune erneuert werden.

> Bericht der Eifeler Presse Agentur vom 04.01.2013

Mechernich, 03.01.2013

Arbeitsbericht für 2012 - Platzmangel im Tierheim

Mechernicher Tierschutzverein legt Jahresbericht 2012 vor - Immer mehr Menschen geben Tiere aus finanziellen Gründen ab - Tierheim kann nicht alle Tiere aufnehmen - Vermittlungshilfe als Alternative

Im Jahr 2012 haben sich erneut die Fälle dramatisch verstärkt, in denen Besitzer ihre Tiere aus finanziellen Gründen abgeben wollten. Das berichtet der Leiter des Mechernicher Tierschutzvereins Reiner Bauer jetzt in seinem Jahresbericht. "Um alle die Tiere auf nehmen zu können müsste unser Tierheim doppelt so groß sein - und selbst dies würde dann auch noch nicht reichen", so Bauer. In solchen Fällen böte der Mechernicher Verein dann die so genannte Vermittlungshilfe an, unter anderem auch über die Notfallseite der Internetpräsenz www.tierheim-mechernich.de. Insgesamt konnten so im vergangenen Jahr 30 Hunde und 48 Katzen privat vermittelt werden.

> Bericht der Agentur ProfiPress vom 03.01.2013

Mechernich, 29.08.2012

5.000 Euro für das Tierheim

Die Fressnapf Klinger GmbH unterstützte die diesjährige Benefiz-Radtour des Kaller Peter Schmitz zugunsten des Tierheimes Mechernich.

Zugunsten des Mechernicher Tierheimes saß der Kaller Peter Schmitz erneut mehr als 1.400 Kilometer im Fahrradsattel. Am 23. Juni startete der sportliche Tierfreund seine Benefiztour bei der Fressnapf Klinger GmbH in Memmingen/Allgäu, am 7. Juli erreichte er nach 67 Stunden und 28 Minuten reiner Fahrzeit und um vier Kilogramm Körpergewicht leichter sein Ziel, die Zentrale der Fressnapf Klinger GmbH in Erftstadt-Lechenich.

Beim „Tag der offenen Tür“, der kürzlich im Mechernicher Tierheim stattfand, überreichten Schmitz und Sponsor Jacky Klinger nun die stolze Summe von 5.000 Euro an Reiner Bauer, Vorsitzender des Tierschutzvereins Mechernich. Die Fressnapf Klinger GmbH unterstützte die Aktion mit Geld- und Sachspenden sowie einem großen Fest auf dem Firmengelände in Erftstadt-Lechenich. Mit dem Geld kann der Tierschutzverein Mechernich dringend erforderliche Reparaturen an rund 100 Metern Zaun vornehmen.


> Bericht der Agentur ProfiPress vom 29.08.2012


Mechernich, 26.06.2012

Der Tierschutzverein Mechernich informiert:
1. Juli - Tag gegen Tiertransporte

Noch immer erleiden Millionen von Tieren Höllenqualen bei Tiertransporten. Unbegrenzte Transportzeiten, qualvolle Enge, drückende Hitze und unerträglicher Durst - so sieht die Realität bei Transporten lebender Tiere in Europa nach wie vor aus. Anlässlich des Aktionstages gegen Tiertransporte am 1. Juli fordert der Tierschutzverein Mechernich e.V., die grauenhaften Zustände zu beenden. Die angekündigte Überarbeitung der EU-Transportvorschriften hinsichtlich der Transportzeiten und Ladedichten muss kompromisslos an den Bedürfnissen der Tiere ausgerichtet sein und endlich zu einer Verbesserung aus Tierschutzsicht führen, so der Verein weiter.

> Unsere Pressemitteilung vom 26.06.12

Mechernich, 27.04.2012

Da war Bauer baff: Tierheim soll für Susis Unfall blechen

Nennen wir die Miezekatze der Einfachheit halber einmal Susi. Ob sie überhaupt einen Namen hat, ist unbekannt, und man kann durchaus unterschiedlicher Meinung darüber sein, ob der Freitag, 13. April, für Susi ein Unglückstag war oder nicht. Einerseits ist es für niemanden sonderlich lustig, Opfer eines Verkehrsunfalls zu sein. Andererseits hat Susi richtig Schwein gehabt. Denn die Miezekatze war zwar an besagtem Freitag von einem Auto angefahren worden, hatte den Zusammenprall aber wie durch ein Wunder überlebt - und das, einer Zeugenaussage zufolge, ohne größere Blessuren davongetragen zu haben.

Der Spoiler eines BMW war da weniger robust. Durch die Karambolage hatte das aerodynamische Bauteil - das bei Autos den Auftrieb verringern soll, aber im Fall eines Zusammenpralls bei Katzen das Gegenteil bewirkt - einige Schrammen abbekommen. Susi war durch die Luft gewirbelt worden, und der Spoiler war im Eimer. "Die Schadenshöhe soll angeblich bei 400 Euro liegen", so Reiner Bauer. Und die soll nun der Mechernicher Tierschutzverein als Betreiber des Tierasyls berappen.

> Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers vom 27.04.2012

Mechernich, 20.04.2012

Hundesteuer - Entlastung für die Halter angestrebt

Betagte Tiere sind schwer vermittelbar. Deshalb denkt man in Mechernich darüber nach, die Steuer für Hunde, die ein gewisses Alter erreicht haben, zu senken oder gar komplett zu streichen. Vorbild ist die Stadt Jülich.

> Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers vom 20.04.2012

Mechernich, 12.01.2012

Bilanz - Immer Ärger wegen der Kosten

Die Vorlage des Arbeitsberichtes für das Jahr 2011 durch den Tierschutzverein Mechernich nahm der Kölner Stadt-Anzeiger zum Anlass, über die mangelnde Kostenerstattung für die Aufnahme von Tieren durch die Kommunen und dem Kreis Euskirchen zu berichten.

> Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers vom 12.01.2012

Mechernich, Januar 2012

Arbeitsbericht 2011 vorgelegt

Mechernicher Tierschutzverein legt Jahresbericht 2011 vor - "Dramatische Entwicklung": Immer mehr Menschen geben Tiere aus finanziellen Gründen ab - Delegation aus Korea besuchte das Mechernicher Tierheim

In seinem Bericht über das Jahr 2011 spricht der Leiter des Mechernicher Tierschutzvereins, Reiner Bauer, von einer "dramatischen Zunahme" der Fälle, in denen Menschen ihre Tiere aus finanziellen Gründen abgeben.

"Um all diese Tiere aufnehmen zu können", erläutert Bauer, "müsste unser Tierheim doppelt so groß sein - und auch dies würde noch nicht reichen." Der Tierschutzverein habe daher die so genannte Vermittlungshilfe verstärkt. Insgesamt konnten 2011 auf diese Weise 42 Hunde und 87 Katzen privat vermittelt werden.

> Bericht der Agentur ProfiPress vom 04.01.2012

> Bericht der Kölnischen Rundschau vom 05.01.2012

> Unser Arbeitsbericht für das Jahr 2011

Bonn, 21.11.2011

Schwere Verstöße gegen Tierschutz: Strafanzeige gegen Schlachtbetrieb in Haren (Niedersachsen) gestellt

Der Deutsche Tierschutzbund hat gegen einen Schlachtbetrieb in Haren (Niedersachsen) eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Osnabrück wegen Tierquälerei gestellt. Verdeckt gedrehtes Filmmaterial, das dem Verband zugespielt wurde, dokumentiert gravierende Missstände und Verstöße gegen das Tierschutzgesetz. Mitarbeiter des Betriebes misshandelten verletzte Schweine und Rinder beim Transport und bei der Schlachtung: Schweine werden gewaltsam auf den Hänger bugsiert, gezogen, geworfen, mit dem Elektrotreiber malträtiert, Rinder am Schwanz aus dem Stall gezogen und mit einer Seilwinde auf den Transporter geschleift. Bis zur Schlachtung blieben die Tiere trotz ihrer Verletzungen teilweise stundenlang auf dem Anhänger liegen, ohne Wasser und ohne Einstreu. Auch die Schlachtung wurde stümperhaft durchgeführt. Der Verband fordert eine zügige Aufklärung und harte Strafen und weist auf die systemimmanenten Probleme hin.

> Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes vom 21.11.2011

Mechernich, 01.11.2011

Der Tierschutzverein Mechernich appelliert an Muslime: Kein Schlachten ohne Betäubung zum Opferfest

Anlässlich des am 06. November beginnenden dreitägigen islamischen Opferfestes (Kurban Bayrami) appelliert der Tierschutzverein Mechernich an die muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, Tiere nur nach vorheriger Betäubung zu schlachten.

Die Tierschützer lehnen jedes Schlachten ohne Betäubung (Schächten) strikt ab, da es aus Sicht des Tierschutzes mit erheblichen und vermeidbaren Qualen für die Tiere verbunden ist. Schächten ist grundsätzlich verboten, Ausnahmeregelungen von diesem Verbot sind an strenge Genehmigungsverfahren sowie strikte Auflagen geknüpft.

> Unsere Pressemitteilung vom 01.11.2011


Mechernich, 30.10.2011

Kein kirchlicher Segen für den Abschuss von Tieren

Tierschutzverein Mechernich e.V. fordert Reform des Bundesjagdgesetzes

Anlässlich des StHubertustags am 3. November gedenken und danken auch in diesem Jahr die Jäger wieder ihrem SchutzheiligenIn den Messen sie können sich den kirchlichen Segen für ihr Töten von Millionen Wildtieren und Hunderttausenden Hunden und Katzen geben lassen.

Anlässlich des St. Hubertustags fordert der Tierschutzverein Mechernich die Kirchen auf, sich nicht länger in den Dienst des Tötens zu stellen. Zugleich appelliert er an die Politik, das Bundesjagdgesetz endlich an die Belange des Tier- und Naturschutzes und neue gesellschaftsethische Ansprüche anzupassen.

> Unsere Pressemitteilung vom 30.10.2011

Bonn, 14.10.2011

Tierschutzbund begrüßt heutige Entscheidung zu Fundtieren im Bundesrat - Zügige Umsetzung der Bundesregierung erwartet

Im Bundesrat wurde heute positiv über einen Antrag Thüringens zur Schaffung einer einheitlichen Regelung zur Unterbringung von Fundtieren abgestimmt. Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landestierschutzverband in Thüringen begrüßen die Entscheidung des Bundesrates. Die Länder fordern die Bundesregierung damit auf, eindeutige gesetzliche Grundlagen zur Unterbringung von Fundtieren zu schaffen. "Wir erwarten, dass die Bundesregierung dieses Votum aus dem Bundesrat zügig umsetzt. Wir stehen für Gespräche bereit", kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, die heutige Entscheidung. Und erklärt gemeinsam mit Gerd Fischer, Vorsitzendem des Landestierschutzverbandes Thüringen: "Die Tierheime übernehmen mit der Fundtierbetreuung eine staatliche Aufgabe, ohne dafür eine kostendeckende Erstattung zu bekommen. Das ist eine der Hauptursachen dafür, dass viele Tierheime in Existenznot sind. Die kommunalen Spitzenverbände verweigern eine bundesweit einheitliche Regelung. Also muss der Gesetzgeber handeln."

> Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes vom 14.10.2011

Bonn, 14.10.2011

Heute Entscheidung zu Fundtieren im Bundesrat

Im Bundesrat wird heute final über einen Antrag Thüringens zur Schaffung einer einheitlichen Regelung zur Unterbringung von Fundtieren abgestimmt. Der federführende Ausschuss für Agrarpolitik und Verbraucherschutz sowie der Rechtsausschuss empfehlen die Annahme des Antrags. Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landestierschutzverband in Thüringen begrüßen die Initiative und erwarten partei- und länderübergreifende Zustimmung.

> Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes vom 14.10.2011

Bonn, 19.09.2011

Bundesregierung will Hühnerkäfige noch bis 2035 - Wie steht es um das Tierschutzpaket von Ilse Aigner ?

Eine Info des Deutschen Tierschutzbundes

Das Bundesverfassungsgericht hat nach einer Klage der Landesregierung Rheinland-Pfalz die Regelungen für die Haltung von Legehennen in Kleingruppenkäfigen am 12.10.2010 für nichtig erklärt. Bundesministerin Ilse Aigner ist nun gefordert, den Teil Legehennen der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung bis zum 31.03.2012 neu zu regeln. Am kommenden Freitag, 23.09.2011, stellt sie ihren Verordnungsentwurf im Bundesrat zur Abstimmung. Danach plant das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) eine Verlängerung der Käfighaltung noch bis 2035. Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg haben bereits Änderungsanträge eingereicht.

Auch aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes beinhaltet der sogenannte Bestandsschutz für bestehende Käfiganlagen eine inakzeptabel lange Frist und verlängert die tierquälerische Käfighaltung über Jahrzehnte. In einer Pressekonferenz wird der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel, die Kritik am Verordnungsentwurf der Bundesregierung erläutern. Zudem wird der Verband in diesem Zusammenhang auch das von Bundesministerin Ilse Aigner im Februar veröffentlichte "Tierschutzpaket" bewerten. Bisher ist es nur bei den Ankündigungen zu Verbesserungen im Tierschutz geblieben, konkrete Maßnahmen Fehlanzeige.

Der Deutsche Tierschutzbund wird am Donnerstag, den 22.09.2011, in Berlin eine Pressekonferenz zu diesem Thema veranstalten und am Freitag, den 23.09.2011, ab 8.30 Uhr vor dem Bundesrat mit einer Aktion gegen die Verlängerung der Käfigqual für Legehennen demonstrieren.

Mechernich, 23.08.2011

Tiere einfach ausgesetzt

Von Joachim Sprothen

Das Aussetzen von Haustieren in der Urlaubszeit ist eine Straftat, der anscheinend nicht beizukommen ist. Seit dem letzten Schultag musste das Mechernicher Tierheim 20 Katzen und 18 Hunde aufnehmen.

KREIS EUSKIRCHEN/MECHERNICH Die überwiegende Zeit des Jahres sind Bello oder Mieze angeblich die besten Freunde „ihrer“ Menschen. Kurz bevor es in den Flieger Richtung Mallorca geht, sind die Vierbeiner einigen ihrer Besitzer indes nur noch lästig. Es gibt zwar eine praktikable Lösung, Bello oder Mieze während der Ferien ordentlich unterzubringen. Doch es gab in diesem Jahr im Mechernicher Tierheim nur zwei Anfragen für die Aktion „Nimmst du mein Tier, nehme ich Dein Tier“.

Bequemer als die wechselseitige Versorgung der tierischen Mitbewohner scheint es da immer noch zu sein, sie kurzerhand an einen Laternenpfahl anzubinden. Das Aussetzen von Haustieren in der Urlaubszeit ist eine Straftat, der anscheinend nicht beizukommen ist.

Lesen Sie den kompletten > Bericht des Kölner Stadt-Anzeiger vom 23.08.2011

Mechernich, 20.06.2011

01.07.2011 - Tag der Tiertransporte

Noch immer erleiden Millionen von Tieren Höllenqualen bei Tiertransporten. Unbegrenzte Transportzeiten, qualvolle Enge, drückende Hitze und unerträglicher Durst - so sieht die Realität bei Transporten lebender Tiere in Europa nach wie vor aus. Anlässlich des Aktionstages gegen Tiertransporte am 1. Juli fordert der Tierschutzverein Mechernich, die grauenhaften Zustände zu beenden.

Die angekündigte Überarbeitung der EU-Transportvorschriften hinsichtlich der Transportzeiten und Ladedichten muss kompromisslos an den Bedürfnissen der Tiere ausgerichtet sein und endlich zu einer Verbesserung aus Tierschutzsicht führen, so der Verein weiter.

> Unsere Pressemitteilung vom 22.06.2011


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