Tierschutzverein Mechernich e.V.


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Aktuelles


Aktuelle Informationen

Hier finden Sie aktuelle Berichte und Meldungen zum Tierschutzverein Mechernich.

November 2017

Christmas Special - Gutschein Aktion

In der Zeit vom 20.11.2017 bis zum 20.12.2017 gibt's auf Gutscheine wieder Sauber was drauf und wir wollen auch was Gutes tun, und zwar mit einer Spende ans Tierheim Mechernich

Zum Verschenken oder selber nutzen:

Ab einem 50 € Gutschein gehen 10 € ans Tierschutzverein Mechernich

Ab einem 100 € Gutschein gehen 20 € ans Tierschutzverein Mechernich

Ab einem 250 € Gutschein 50 € ans Tierschutzverein Mechernich

Ab einem 350 € Gutschein gibt es satte 70 €,- ans Tierschutzverein Mechernich

(Nur ein Gutschein pro Person. Der Gutschein kann erst am Folgetag eingelöst werden)

Autopflege Poschen, Uhlenbergweg 2, 53902 Bad Münstereifel


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November 2017

Weihnachts-Trödelmarkt

Am Samstag, den 02.12.2017 und Sonntag, den 03.12.2017, findet in der Zeit von 11 - 17 Uhr unser traditioneller Weihnachts-Trödelmarkt statt.

Für das leibliche Wohl in Form von Getränken und selbstgemachter Erbsensuppe ist gesorgt.

Gerne nehmen wir Kuchenspenden und Preise für unsere Verlosungen entgegen.

Wir werden wieder von der Musikgruppe "Eifelsound" unterstützt.

Ein Bericht der Kölnischen Rundschau vom 03.11.2017

Trauriger Fund in Weilerswist: Flauschige Hundewelpen in Plastiktüte ausgesetzt

Von Bernd Jost Zimmermann

"Was sind das für Menschen, die so etwas tun? Ich kann das nicht verstehen." Tom Walker, Unterbrandmeister der Weilerswister Feuerwehr, ist immer noch fassungslos darüber, dass Unbekannte am Samstagabend am Fachmarktzentrum in Weilerswist-Süd zwischen 19 und 22.30 Uhr vier Hundewelpen in einer Mülltüte entsorgt haben. Auch Reiner Bauer, der Leiter des Mechernicher Tierheims, ist über diese Tat empört und würde gerne wissen, wer so etwas tut.

Die Supermarkt-Mitarbeiterin informierte die Rettungsleitstelle Euskirchen. Die mobilisierte die Weilerswister Feuerwehr. Die Löschgruppe war gerade damit beschäftigt, einen Autobrand zu löschen. Deshalb holte einer der Feuerwehrleute in seinem privaten Auto die Hundetransportbox aus dem Gerätehaus und sammelte die Welpen ein.

Da die Gemeinde Weilerswist aber nur über einen unbeheizten Außenzwinger verfügt und die Temperaturen nachts schon recht niedrig sein können, nahm sich Unterbrandmeister Walker der etwa acht Wochen alten Mischlingswelpen an.

Auslauf in beheizter Garage

Er bastelte flugs in seiner beheizten Garage aus Schalbrettern einen geräumigen Auslauf und versorgte danach zwei Tage lang die vierbeinigen Findelkinder, bis das Weilerswister Ordnungsamt Kontakt zum Kreistierheim in Mechernich hergestellt hatte.

Walker und seine Lebensgefährtin besorgten in der Nachbarschaft spezielles Trockenfutter für die putzmunteren Welpen. Um welche Rasse es sich bei den Welpen handelt, ist unklar. Walker tippt darauf, dass es sich um einen Bordercollie-Mix handeln könnte.



Mechernich, 14.08.2107

Wir suchen ein neues Zuhause

Kasimir (Kasi) ist vier Jahre alt und ein sehr lieber, verspielter und verschmuster Kater. Er ist kastriert, gechipt und hat alle wichtigen Impfungen. Kasi sollte die Möglichkeit haben raus zu gehen, am Besten wäre ein gesichertes Grundstück oder aber richtig Freigang. Er lebt zur Zeit mit seinen zwei Schwesterchen zusammen, sein Brüderchen und Spielkamerad wurde leider vor 3 Wochen überfahren.

Luna ist vier Jahre alt, etwas scheu, aber wenn Sie Vertrauen gefasst hat, sehr verschmust und verspielt. Luna ist kastriert, gechipt und hat alle wichtigen Impfungen. Luna sollte mit ihrem Bruder Kasi oder mit Schwester Lilly zusammen bleiben. Sie sollte die Möglichkeit haben raus zu können, große Terrasse, Garten oder Freigang.

Lilly ist vier Jahre alt und sehr scheu, sie läßt sich nicht anfassen; sie hat wohl schlechte Erfahrungen gemacht. Sie ist aber schon zutraulicher geworden und wenn ihr jemand die Möglichkeit gibt Vertrauen zu fassen, ändern sich das sicherlich. Sie spielt sehr gerne, am liesten mit dem Laserpointer, dann fegt Sie durch die ganze Wohnung. Lilly ist kastriert, gechipt und hat alle wichtigen Impfungen. Lilly sollte auf jeden Fall in katzenerfahrene Hände, gern jemand, der viel Zeit hat sich zu kümmern. Lilly braucht auch Freigang oder einen eingezäunten Garten.

Die Tiere befinden sich zur Zeit im Raum "Rhein/Main". Wer Interesse an den Tieren hat und ihnen ein neues Zuhause geben will schicke uns Bitte ein Mail info@tsv-mechernich.de

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Ein Bericht der Agentur ProfiPress (www.mechernich.de) vom 17.07.2017

Katzen im Katzenklo ausgesetzt

In schlechter Verfassung befanden sich die Katzen, die am vergangenen Freitag am Wanderparkplatz an den Katzensteinen ausgesetzt wurden. Foto: Tierschutz Mechernich/pp/Agentur ProfiPress

Tiere befinden sich in schlechtem Zustand - 200 Euro Belohnung

Mechernich - Zwei Katzen sind am Freitag, den 14. Juli 2017 auf dem Wanderparkplatz an den Katzensteinen bei Katzvey ausgesetzt worden. Wie Reiner Bauer vom Tierheim und Tierschutzverein Mechernich berichtet, waren die in einem großen Katzenklo mit Deckel, der mit Plastikband verklebt war, eingesperrt.

"Die Katzen hätten die Nacht eventuell nicht überlebt. Es handelt sich um auffallend große Katzen, ein weibliches Tier und ein kastrierter Kater, beide in schlechtem Zustand", so Bauer.

Für Ergreifung des "Unmenschen", so der empörte Mechernicher Tierschutz-Chef, hat er eine Belohnung in Höhe von 200 Euro ausgesetzt.










Einen auffallend buschigen Schwanz sowie tränende Augen hat die weiße der beiden ausgesetzten Katzen.

Foto: Tierschutz Mechernich/pp/Agentur ProfiPress





























pp/Agentur ProfiPress
(17. Juli 2017)


Ein Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers vom 17.07.2017

Besitzerin wollte Tier günstig loswerden - Blinder Husky doch nicht an A1 ausgesetzt

Von Michael Schwarz

Mechernich - Von wegen gefunden. Von wegen angebunden. Von wegen ausgesetzt. Die Geschichte um den vermeintlich am Rastplatz "Grüner Winkel" zurückgelassenen blinden und fast tauben Hund hat eine spektakuläre Wende genommen.
Der Mechernicher Tierschützer Reiner Bauer war stinksauer, als ihm Ende Juni eine Frau den Husky-Mischling brachte. Sie habe ihn am Rastplatz gefunden - angeleint an einem Baum, erzählte sie. Bauer lobte sofort 500 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung des Besitzers führten. "Das arme Tier", zürnte der Tierschützer: "Und was, wenn es sich losreißt und auf die Autobahn rennt. Das ist doch lebensgefährlich für die Autofahrer und Familien in den Fahrzeugen."

Nicht an der Autobahn angeleint

Doch nun die Wende: Offenkundig war der Hund nicht eine Sekunde an der Autobahn angeleint. Wie Kreismitarbeiter Walter Wolff nun erklärte, hat die angebliche Retterin offenbar nur versucht, das Tier günstig loszuwerden. Nachdem er mit der Frau, die in Rheinland-Pfalz lebt, wegen der Umstände am vermeintlichen Fundort telefoniert hatte, habe sie wenig später angerufen und zugegeben: "Ich habe gelogen."

Warum aber wollte sich die Frau des Hundes entledigen? Das Jugendamt habe ihr deutlich gemacht: Der Hund müsse weg, sonst werde ihr das Kleinkind entzogen, habe die Frau erklärt, so Wolff. Darum habe sie versucht, den Hund einem Tierheim zu überlassen. Wäre sie dort als Besitzerin des Vierbeiners aufgetreten, hätte sie zahlen müssen. Bei Fundtieren übernimmt der Steuerzahler die Kosten. Woher sie den Hund hatte, ist noch nicht ganz geklärt. Wie Reiner Bauer herausfand, wurde kurze Zeit zuvor ein Hund bei Ebay-Kleinanzeigen angeboten, bei dem es sich offenbar um den Husky-Mischling handelte.

Lesen Sie den > kompletten Bericht



Mechernich, 13.07.2017

Jugendliche aus dem Internat der Max-Ernst-Schule Euskirchen sammelten Pfand

Im Sommer 2016 haben wir, Haus 8, des Internats der Max Ernst Schule Euskirchen mit den zwei Jugendlichen Dominik und Alex das Projekt "Pfand fürs Tierheim" gestartet. Die Jugendlichen leben von Montags bis Freitags, in familienähnlichen Gruppen, im Internat, um dort die anliegende Förderschule besuchen zu können.

Ein Jahr lang sammelten wir Erzieher gemeinsam mit Dominik und Alex Pfandflaschen, um den Erlös im Sommer 2017 dem Tierheim Mechernich zu spenden.

Pfandflaschen sammeln ist simpel, effektiv und obendrein auch noch umweltfreundlich. Außerdem soll es das soziale Engagement und Verantwortungsbewusstsein der Kinder fördern und ihnen zeigen, dass man mit kleinen alltäglichen Dingen einiges bewirken kann.
Heute, zwei Tage vor den Sommerferien, war es endlich soweit. Dominik und Alex waren schon sehr aufgeregt und freuten sich auf den Besuch im Tierheim.

Im Gepäck das gesammelte Geld und ihr Plakat, wo festgehalten wurde, wieviel Pfand sie insgesamt abgegeben haben.

Stolz übergaben sie den Betrag von rund 120€, dem Vorsitzenden des Tierheims Mechernich, Reiner Bauer und dem Schatzmeister Helmut Schumacher.

Anschließend wurden wir durch das gesamte Tierheim geführt, vorbei am Bereich für Freilaufende Katzen, dem neuen Op Bereich, Insektenhotel und den Ställen der Ponys und Ziegen.

Das Pony "Sonja" witterte auch ziemlich schnell, das mitgebrachte Futter von Reiner Bauer und beehrte uns mit seinem Besuch. Die Kinder tauten nach kurzer Zeit auf, fütterten Pony, Ziegen, Esel und beschlossen das Projekt nach den Sommerferien fortzuführen und weiterhin Pfandgeld für das Tierheim in Mechernich zu sammeln.

Wir Erzieherinnen Annika Schneider, Linda Kaiser und die Jugendlichen Alex und Dominik, sagen Reiner Bauer Dankeschön für den schönen Tag im Tierheim.


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Mechernich, 09.07.2017

Schönheitswettberwrb für Mischlingshunde

Bei viel zu heißem Wetter stellten sich 30 Hunde beim Schönheitswettbewerb für Mischlingshunde den Preisrichtern.

Die Veranstaltung war wieder ein voller Erfolg, denn auch 3 Katzen fanden ein neues Zuhause.

Vielen Dank an alle, die zum Erfolg für unsere Tiere beigetragen haben.

Weiterhin bedanken wir uns bei der > Firma Boneguard aus Mechernich für die Unterstützung des diesjährigen Hundewettbewerbs mit Ihren Produkten.



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Ein Bericht der Agentur ProfiPress vom 27.06.2017

Alten Hund an der Autobahn ausgesetzt

Wer kennt diesen Hund, der am Samstag an der Autobahn zwischen Mechernich und Wißkirchen ausgesetzt worden ist? Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Hilfloses Tier ist blind und fast taub - Tierschutzverein Mechernich hat Belohnung ausgesetzt

Mechernich - Ein besonders unbarmherziger Fall von Tieraussetzung beschäftigt den Tierschutzverein (TSV) Mechernich: Am Samstag, 24. Juni wurde auf dem Autobahnrastplatz "Zum Grünen Winkel" zwischen Wisskirchen und Mechernich ein herrenloser, blinder und fast tauber Huskymix aufgefunden.
"Da der Hund an einem Baum angeleint war, ist davon auszugehen, dass er ausgesetzt wurde", sagt erster Vorsitzender Reiner Bauer.

Blind und fast taub ist der Huskymix, um den sich jetzt Mitarbeiter des Mechernicher Tierheims kümmern. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Der TSV Mechernich hat für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des herzlosen Halters führen, eine Belohnung in Höhe von 500 Euro ausgesetzt. Wer entsprechende Angaben machen kann, wird gebeten, sich mit dem Tierschutzverein in Verbindung zu setzen: Tel. 0 24 43/90 12 78, Fax 0 24 43/90 12 79, www.tsv-mechernich.de




pp/Agentur ProfiPress
(27. Juni 2017)



Ein Bericht der Agentur ProfiPress (www.mechernich.de) vom 23.06.2017

Gesamtschüler bauten Insektenhotel

Zu Recht stolz sind die Mechernicher Gesamtschüler auf das von ihnen gebaute Insektenhotel und ihren aktiven Beitrag zum Tierschutz. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress


Das Mechernicher Tierheim bietet nun auch Krabbeltieren Unterschlupf


Mechernich - Die Outdoor-/Tierheim-AG der Gesamtschule der Stadt Mechernich trifft sich jeden Mittwoch im ständig wechselnden "grünen Klassenzimmer". Neben Wanderungen, Geo-Caching, Stockbrot-Backen sowie Schlittenfahren und Schneeballschlachten im Winter zählt auch der wöchentliche Besuch des Mechernicher Tierheimes zu den Aktivitäten.


In Begleitung von Lehrerin Martina Herbrand striegeln die 18 Schüler der 7. und 8. Jahrgangsstufe mit Begeisterung die Ponys und Esel und verwöhnen die Schafe und Ziegen mit frisch gepflücktem Gras. In den vergangenen Wochen aber wurde ein besonderes Projekt realisiert. Die Schüler bescherten den eher wenig beachteten Insekten ein Heim auf dem Gelände des Tierheimes und bauten aus Europaletten ein großes Insektenhotel.

Es wurde geschliffen, gesägt, gestrichen und geschraubt, außerdem schnitten die Kinder den Standort frei. Die Inneneinrichtung für ihr Insektenhotel fanden die Schüler auf ihren zahlreichen Wanderungen. Sie sammelten Tannenzapfen, Schilfrohr, Fruchtbecher der Buche, Eicheln und Holzstücke, die angebohrt wurden, so dass auch Wildbienen hier ein neues Zuhause finden können.

Der Planung des Insektenhotels gingen viele Recherchen über das richtige Füllmaterial voraus. Zudem wurden auch detaillierte Baupläne in Gruppenarbeit gezeichnet.

Die Tierheim-AG freut sich freut sich ab jetzt auf viele kleine Besucher. Die Schüler sind stolz, dass sie sich im Tierheim Mechernich aktiv für den Tierschutz einsetzen können.


pp/Agentur ProfiPress
(23. Juni 2017)




Ein Bericht der Kölnischen Rundschau (Kreis Euskirchen) vom 10.05.2017

Polizei ermittelt: Illegale Schlingenfalle sollte Füchse im Kreis Euskirchen töten

Von Bernd Jost Zimmermann

Mit einer sich zuziehenden Drahtschlinge sollte an diesem Hühnerzaun wohl ein Fuchs gefangen werden. Reiner Bauer vom Tier-schutzverein Mechernich ist entsetzt. Er informierte die Polizei. (Foto: Zimmermann)


Kreis Euskirchen - Seinem Federvieh bietet ein Hobbytierhalter aus dem Kreis Euskirchen ein wahres Paradies: Die Hühner und ihr Hahn können sich frei im satten grünen Gras bewegen, haben sogar extra einen Komposthaufen, auf dem sie nach Herzenslust scharren können.

Doch wo freilaufende Hühner leben, da gibt es auch immer Räuber, die den Hühnern an die Hälse wollen. Und irgendwer hat diesen Räubern offenbar ganz drastisch der Kampf angesagt.

Mit einer Falle, die laut Polizeisprecher Norbert Hardt eindeutig eine Straftat gegen Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes bedeutet. Wer die Falle gebaut hat, das ist allerdings keineswegs klar. Das versucht die Polizei noch zu ermitteln.

Durch ein eigens unter dem Zaun gegrabenes Loch, hinter dem sich im Innern des Hühnerfreilaufs ein Käfig mit laut Ermittlungen der Polizei einem Köder befand, sollte offenbar ein Fuchs angelockt und zur Strecke gebracht werden. Die Öffnung unter dem Zaun war durch eine illegale Drahtschlinge gesichert, in der sich der Fuchs verfangen sollte.

Bauer: Darin verreckt ein Tier ganz elend

Aufmerksame Passanten bemerkten die am Zaun befestigte Schlinge und entfernten. Wenige Tage später hing eine neue Drahtschlinge an dem Loch, ebenfalls so konstruiert, dass einem potenziellen Hühnerdieb der qualvolle Erstickungstod gedroht hätte.

Die Spaziergänger verständigten den Vorsitzenden des Mechernicher Tierschutzvereins, Reiner Bauer, der sich mit einem weiteren Tierschützer vor Ort ein Bild machte und dann die Polizei verständigte und Anzeige erstattete. Bauer war entsetzt: "Es ist eine Sauerei. In solch einer Schlinge verreckt ein Tier ganz elend. Das muss bestraft werden. Man kann sein Federvieh doch auch mit Lebend-Fallen schützen."

Lesen Sie den kompletten Bericht als > .pdf-Datei

Mechernich, 28.02.2017

Neue Stellenausschreibungen

Der Tierschutzverein Mechernich hat neue Stellenausschreibungen für das Tierheim Mechernich veröffentlicht.

Weitere Infos finden Sie > hier



Deutscher Tierschutzbund, 06.02.2017

Deutscher Tierschutzbund in tiefer Trauer:
Wolfgang Apel ist verstorben

Nach langer schwerer Krankheit ist der Ehrenpräsident des Deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel, am vergangenen Samstag in seiner Heimatstadt Bremen verstorben. Der Tierschutz hat eine herausragende Persönlichkeit verloren. Das Präsidium, die Landesverbände, die Mitgliedsvereine und die Mitarbeiter des Deutschen Tierschutzbundes sind tief betroffen und trauern mit den Angehörigen.

Wolfgang Apel (65) hat in den Jahrzehnten seines Engagements den Tierschutz in Deutschland maßgeblich geprägt und den Deutschen Tierschutzbund zu Europas größtem und einflussreichstem Tier- und Naturschutzdachverband gemacht. Seine Aktivitäten bleiben unvergessen. Beispielhaft waren der Kampf gegen die Käfighaltung von Legehennen und gegen die qualvollen Tiertransporte quer durch Europa. Zu einem seiner größten Erfolge in seiner Amtszeit als Präsident des Deutschen Tierschutzbundes gehörte die Einführung des Staatsziels Tierschutz in das Grundgesetz. Wolfgang Apel hat sich stets konsequent für das Wohl der ihm anvertrauten Mitgeschöpfe eingesetzt, meist weit über seine eigenen psychischen und physischen Grenzen hinaus. Er war ein Vorbild für alle Tierschützerinnen und Tierschützer. Die von ihm initiierten Projekte, wie das Tierschutzzentrum in Odessa (Ukraine) und seine Aktivitäten in Kiew (Ukraine) und in anderen Ländern Europas belegen, dass Tierschutz für ihn keine Grenzen kannte. Von 1993 bis 2011 war Wolfgang Apel Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Seit 1978 war er ehrenamtlicher Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins. Seit 1988 war er im Vorstand und seit 2000 Präsident des Tierschutzvereins für Berlin und Umgebung.

Mit Wolfgang Apel verliert der Tierschutz eine herausragende Persönlichkeit.


Hier finden Sie die komplette Mitteilung des > Deutschen Tierschutzbundes

Mechernich, 01.02.2017

Neuer Kleintransporter für das Tierheim

Helmut Schumacher und Reiner Bauer holten am 31.01.2017 unseren neuen Kleintransporter in Paderborn ab, den wir dank der Unterstützung des Deutschen Tierschutzbundes in Bonn anschaffen konnten.

Unser alter Transporter hat jetzt ein Alter von 17 Jahren erreicht und hat uns nie im Stich gelassen.

Ein Bericht der Agentur ProfiPress (www.mechernich.de) vom 04.01.17

Fast ein Drittel mehr Tiere als 2015

Reiner Bauer, Vorsitzender des Tierschutzvereins Mechernich, dankte den ehrenamtlichen Helfern und den Arbeitern im Tierheim, "die einen großen Teil ihrer Freizeit damit verbringen, die Tiere zu versorgen". Archivfoto: pp/Agentur ProfiPress

Tierschutzverein Mechernich präsentiert Jahresbericht 2016:
469 Tiere im System Kreistierheim aufgenommen - 108 Tiere konnten an Besitzer zurückgegeben werden


Mechernich - Seit rund zweieinhalb Jahren übernimmt der Tierschutzverein Mechernich im System Kreistierheim die Organisation von Aufnahme und Unterbringung der Fundtiere aus dem Kreis Euskirchen. Der aktuelle Jahresbericht präsentiert nun die Zahlen für 2016: Demnach wurden insgesamt 469 Tiere aufgenommen, 111 Tiere mehr als im Jahr 2015. 238 Tiere wurden im vergangenen Jahr vermittelt und 108 Tiere an ihre Besitzer zurückgegeben.

Bei den aufgenommenen Tieren handelt es sich um 367 Fundtiere, 40 Abgabetiere und 58 Verwahrtiere, also solche, die zum Beispiel aus Gründen des Tierschutzes oder der öffentlichen Sicherheit beschlagnahmt wurden. Die Fundtiere kamen vor allem aus Mechernich (106), Euskirchen (97) und Zülpich (39). Die Verwahrtiere stammen überwiegend aus Zülpich (27) und Euskirchen (16). So hatten Mitarbeiter des Kreisveterinäramtes und des Tierschutzvereins Mechernich im März 21 Katzen, drei Hunde und drei Kaninchen aus einem völlig verwahrlosten Haus in Bürvenich befreit.

Unter den 238 Tieren, die wieder abgegeben werden konnten, waren 200 Katzen, 22 Hunde, sechs Zwergkaninchen, drei Nymphensittiche und einige andere Tiere. An ihre Besitzer zurückgegeben werden konnten 76 Hunde, 26 Katzen, eine Schlange, zwei Kaninchen, ein Schaf und eine Ziege. Aufgrund dieser Zahlen fordert der Mechernicher Tierschutzverein eine Kennzeichnungspflicht für Hunde allgemein und auch für Katzen.

27 der insgesamt 58 Verwahrtiere kamen im vergangenen Jahr aus Zülpich. Dort waren sie im März aus einem völlig verwahrlosten Haus befreit worden. Björn Hoss, Tierpflege im Mechernicher Tierheim, freute sich, dass es diesen beiden Hunden schon kurz nach der rettungsaktion wieder besser ging. Archivfoto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Zu den Aufgaben des Tierschutzvereins gehört neben der Aufnahme und Vermittlung von ausgesetzten oder abgegebenen Tieren auch die Hilfe bei der Vermittlung von Tieren aus privater Hand. So konnten die Tierschützer im vergangenen Jahr dabei helfen, etwa 89 Katzen und 69 Hunde privat weiterzuvermitteln.

Aktuell sind im Tierheim 41 Katzen, sieben Hunde, drei Ziegen, drei Schafe, ein Pony, zwei Esel, zwei Lauf-Enten, drei Kaninchen, fünf Chinchilla, zwei Hühner, ein Frettchen und eine Taube untergebracht. Hinzu kommen etwa 25 Katzen als sogenannte "Freigänger". Laut dem Jahresbericht brauche es dringend eine Kastrationspflicht für Katzen, denen Freilauf gewährt wird: "Ansonsten können die Tierschutzvereine diese Aufgabe kaum noch lösen."

Mit verschiedenen Baumaßnahmen hat sich im vergangenen Jahr einiges im Tierheim getan. So wurden etwa die Freiläufe am neuen Kleintierhaus fertiggestellt. Das Pony hat einen neuen Stall und einen Unterstellplatz bekommen sowie eine Unterbringungsmöglichkeit für Heu und Stroh. Außerdem wurde mit dem Bau der Ziegenställe begonnen, die 2017 fertiggestellt werden sollen. Dazu müssen noch etliche Meter der oberen Zaunanlage ausgewechselt werden.

Für die Aufgaben, die im Auftrag der Kommunen übernommen werden, fordert der Tierschutzverein eine kostendeckende Erstattung. "Hier sind wir mit dem System Kreistierheim auf einem sehr guten Weg", so die Bilanz im Jahresbericht. Letztendlich gilt der besondere Dank von Reiner Bauer, Vorsitzender des Tierschutzvereins, den ehrenamtlichen Helfern und den Arbeitern im Tierheim, "die einen großen Teil ihrer Freizeit damit verbringen, die Tiere zu versorgen".

pp/Agentur ProfiPress
(4. Januar 2017)


Den kompletten Arbeitsbericht für das Jahr 2016 als > .pdf-Datei



In unseren "Info-Archiven 2011, 2012, 2013, 2014, 2015 und 2016"
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